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Hoffmeister Flötenkonzerte / Hoffmeister Flute Concertos

Bruno Meier, Flöte/Flute Prager Kammerorchester / Prague Chamber Orchestra NAXOS 8.551292 (Naxos Deutschland), 05 / 2012 NAXOS 8.572738 (Naxos Rights US,Inc.), 03 / 2013

CD des Monats Mai 2012 (Naxos Deutschland)
CD der Woche Mai 2012 (Kulturradio Berlin - rbb)

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Franz Anton Hoffmeister (17541812) war eine prägende Gestalt im Musikleben seiner Zeit. Als umsichtiger und bedeutender Verleger so berühmter Zeitgenossen wie Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven erwarb er sich großes Ansehen.

Die Vielzahl seiner äußerst ansprechenden Werke machte ihn – darüber hinaus zu einem populären und renommierten Komponisten. Der Flötist Bruno Meier hat diese beiden unbekannten Flötenkonzerte wiederentdeckt, eigens für diese Produktion eingerichtet und präsentiert sie mit dieser CD nun als Weltersteinspielungen.

Elegante, melodisch eingängige Themen, ausgedehnte Dimensionen in den Kopfsätzen, Dur-Moll-Kontraste und last, not least: die Ausgestaltung des technisch anspruchsvollen Soloparts mit schnellsten Läufen, virtuosem Passagenwerk sowie extremen Registerwechseln. Hoffmeister traf den Geschmack seiner Zeit und fand die perfekte Balance zwischen Gefälligkeit und Kunstfertigkeit.

As prolific a composer as Haydn, Franz Anton Hoffmeister was a formative figure in his day, also acting as a significant music publisher for Viennese masters Mozart and Beethoven. Meeting the tastes of the time with a perfect balance of grace and artistry, both of these flute concertos are filled with radiant elegance and catchy melodies, allied to symphonic dimensions and passages of remarkable virtuosity for the soloist.

Franz Anton Hoffmeister (1754-1812)
Flötenkonzert Nr.24 D-Dur *
Flute Concerto No.24 in D major
Cadenzas by Bruno Meier

1.Allegro

2.Alla Polacca ma lento

3.Rondo Moderato


Flötenkonzert Nr.21 D-Dur *
Flute Concerto No.21 in D major
Cadenzas by Bruno Meier

4.Allegro

5.Romanza Adagio

6.Rondo Allegro





* Weltersteinspielung / world premiere recording


CD der Woche


DAS ORCHESTER 02/2013
Bruno Meier begeistert durch große technische Souveränität, klangliche Brillanz, sein ausgezeichnetes Legato und seine gute Artikulation. Das Orchester spielt sehr gut zusammen, folgt dem Solisten höchst sensibel auch in feinsten dynamischen und agogischen Regungen; Übergänge und Ritardandi funktionieren mühelos. Eine durchaus hörenswerte Aufnahme also, um interessantes neu-altes Repertoire kennen zu lernen.

Andrea Braun, DAS ORCHESTER 02/2013

CD der Woche Kulturradio Berlin (rbb)

Franz Anton Hoffmeister: Flötenkonzerte
Der Schweizer Flötist Bruno Meier ist Musiker und Forscher zugleich. Eine Vielzahl von Werken aus der Zeit der Wiener Klassik hat er wiederentdeckt, aufgeführt und in Notenausgaben herausgegeben. Dass er erst jetzt auf Franz Anton Hoffmeister gestoßen ist, ist eigentlich verwunderlich. Denn Hoffmeister war im Mozart-Kreis eine durchaus wichtige Figur. Als Verleger hat er Werke von Mozart und Beethoven veröffentlicht. Mozart widmete ihm auch das "Hoffmeister"-Quartett.


Virtuos und unterhaltend
Hoffmeister war ungemein produktiv. Immerhin 66 Sinfonien und neun Opern hat er geschrieben, daneben viel Kammermusik und Konzerte, bevorzugt für Bratsche und Flöte. Meist sind die Werke gleichermaßen virtuos und unterhaltend und können es jederzeit mit Leopold Mozart und Michael Haydn aufnehmen. So ist denn auch sein Violakonzert D-Dur ein Pflichtstück für jeden Bratschisten.


Die Solostimme dominiert
Die beiden Flötenkonzerte auf der neuen CD von Bruno Meier sind leicht provinziell als "Weltersteinspielungen" etikettiert. Der Flötist hat sie eigens wiederentdeckt und eingerichtet. Lang gezogene Melodien, flinke Läufe, tänzerische Sprünge – für die Flöte bietet Hoffmeister ein glänzendes Podium. Die Solostimme dominiert und wird vom Orchester munter sekundiert. Geschickt setzt Hoffmeister mit einer langsamen Polacca im Konzert Nr. 24 und einem schnippischen Rondo in Nr. 21 originelle Akzente.


Leicht und geradlinig präsentiert Bruno Meier seine Fundstücke
Er vermeidet es, die Konzerte mit Bedeutung zu überfrachten. Im Vordergrund steht die hochkultivierte Unterhaltung. Das Prager Kammerorchester begeleitet frisch und biegsam. Eine sommerliche CD, die so beflügelt wie ein kühler Grüner Veltliner.
Dirk Hühner, kulturradio 28.05.2012


David’s Review Corner (USA), March 2013
Born in 1754, Franz Anton Hoffmeister was hardly less industrious than Haydn, his catalogue of compositions including some fifty symphonies and sixty concertos. Yet by the time of his death the musical world had turned to Mozart and Beethoven, and his output all but forgotten. Looking back we find a master craftsman at work, his thematic material probably spread over too many scores, but always attractive. If we were to take him back into the concert repertoire it would surely be through his twenty-five concertos composed for flute, the Twenty-first and Twenty-fourth being here recorded for the first time. As, seemingly with all of his music, he was to adhere to academic rectitude, both concertos shaped in three movements, the two outer surrounding a more relaxed central movement. The disc plays them in reverse order, no doubt with the thought that the Twenty-fourth is the more immediately attractive with its catchy tune in the finale, while the second movement, marked, Alla polacca, has abundant charm compared with the rather dour Romanza at the centre point of the Twenty-first. That too has a lively final Rondo, the whole disc proving to be most pleasurable in the superb and gorgeously smooth playing of the Swiss-born flautist, Bruno Meier. There is admirable brilliance when called upon, and he has a first class partnership with the Prague Chamber Orchestra, recorded in excellently engineered sound quality. The disc sleeve indicates that this is the first volume of a series, and that is very good news.

David Denton, March 2013